Das müssen Handynutzer im Urlaub beachten

Kann ich auch am Strand Kunden des gleichen Anbieters kostenlos anrufen? Anbieter handhaben das unterschiedlich.

Kann ich auch am Strand Kunden des gleichen Anbieters kostenlos anrufen? Anbieter handhaben das unterschiedlich.

Hannover. Rechtzeitig vor Beginn der Schulferien hat die EU-Kommission die Roaming-Gebühren abgeschafft. Nun gilt der Grundsatz: Auf Reisen innerhalb der EU nutzt man das Handy zu denselben Konditionen wie zu Hause ("roam like at home"). Ruft man deutsche Nummern an, zahlt man keinen Aufpreis mehr. Auch fürs mobile Surfen im Ausland zahlt man nichts extra, sondern verwendet einfach das von zu Hause gewohnte Datenvolumen.

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Anrufe bei ausländischen Anschlüssen bleiben allerdings unverändert teuer. Das sollte man im Hinterkopf behalten, wenn man zum Beispiel Hotels oder Restaurants anruft.

Ausnahmen bei bestimmten Tarifen: Die Stiftung Warentest hat herausgefunden, dass Kunden von Aldi Talk, Lidl Connect, Rossmann Mobil, Tchibo Mobil, O2 Prepaid, Vodafone Prepaid und einigen anderen zwar im Inland kostenlos mit Kunden desselben Anbieters telefonieren können ("Community-Verbindungen") – im Ausland gilt das aber nicht. Dort werden die Telefonate vom Minutenvolumen abgezogen oder mit rund 10 Cent pro Minute berechnet. Außerdem sind einige Festnetz-Flatrates nur in Deutschland nutzbar, zum Beispiel von Rossmann Mobil und Lidl Connect.

WLAN: Wer über WLAN-Hotspots surft, etwa im Hotel oder Restaurant, schont sein monatliches Datenvolumen. Allerdings können Hacker den Datenverkehr dann relativ einfach mitschneiden. Onlinebanking und andere wichtige persönliche Dienste sollte man deshalb nicht über öffentliches WLAN nutzen.

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Navigation: Gerade im Urlaub ist man auf Navigations-Apps wie Google Maps, Apple Maps oder Here Maps angewiesen. Der Datenverbrauch ist dabei relativ hoch. Um das monatliche Datenvolumen zu schonen, sollte man deshalb die Karte der Urlaubsregion schon zu Hause im heimischen WLAN aufs Handy laden. Bei Google Maps tippt man dazu den Menüpunkt "Offlinekarten" an.

Diebstahl-Vorsorge: Die wichtigste Sicherheitsmaßnahme ist eine Bildschirmsperre mit PIN. Denn diese verhindert, dass der Dieb an persönliche Daten herankommt. Auch die SIM-Karte muss durch eine PIN geschützt sein. Trotzdem sollte man die SIM nach dem Verlust des Handys sofort sperren.

Von Christian Wölbert

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