EU verlängert Sanktionen gegen Russland

Auch das russische Mineralölunternehmen Rosneft ist von den Sanktionen der EU getroffen.

Auch das russische Mineralölunternehmen Rosneft ist von den Sanktionen der EU getroffen.

Brüssel. Die EU hat ihre nach der Annektierung der Krim verhängten Sanktionen gegen Russland um ein Jahr verlängert. Die EU-Außenminister bekräftigten dabei am Montag, dass sie nicht bereit seien, Moskaus Annektierung der ukrainischen Halbinsel und der Stadt Sewastopol anzuerkennen. Die Sanktionen gelten nun bis zum 23. Juni 2018.

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Dazu gehören ein Einfuhrverbot von Produkten von der Krim und Sewastopol in die EU sowie ein Stopp europäischer Investitionen und Immobilienkäufe auf der Halbinsel am Schwarzen Meer. Auch Kreuzfahrtschiffe sollen die Krim nicht anlaufen. Verboten bleibt weiterhin der Exporte einiger Güter und Technologien, die im Verkehrs-, Telekommunikations- und Energiesektor eingesetzt werden können.

Im März 2014 annektierte Russland die ukrainische Halbinsel Krim. Als Reaktion segnete die Europäische Union daraufhin erst Sanktionen gegen russische Privatpersonen ab, die in die russische Legitimierung der Krimkrise involviert waren. Im Dezember 2014 führte die EU ein Handelsverbot gegen die Krim und die Stadt Sewastopol ein, das es Firmen mit Sitz in der EU verbietet, wirtschaftliche Beziehungen zur Krim zu führen.

Von RND/dpa

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