Kapazität von rund 30 Terawattstunden

Österreich will einen Teil seiner Gasreserve in Haidach einlagern

Österreich will seine staatliche Gasreserve zumindest zu „einem wichtigen Teil“ im Speicher Haidach einlagern.

Österreich will seine staatliche Gasreserve zumindest zu „einem wichtigen Teil“ im Speicher Haidach einlagern.

Mauerbach. Österreich will seine staatliche Gasreserve zumindest zu „einem wichtigen Teil“ im Speicher Haidach einlagern, der auch für die Versorgung deutscher Kunden von Bedeutung ist. Dies teilte die österreichische Energieministerin Leonore Gewessler (Grüne) am Mittwoch nach einer Kabinettssitzung in Mauerbach bei Wien mit.

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Insgesamt werde bis zum 1. November Erdgas mit einer Energiemenge von 20 Terawattstunden Erdgas in diverse Speicher gepumpt, dies entspreche etwa drei Monatsverbräuchen, hieß es. Insgesamt sei Österreich auf einem guten Weg, sich deutlich unabhängiger von russischem Gas zu machen, sagte Gewessler. Die staatliche Gasreserve werde fast zur Hälfte aus anderen Quellen bezogen.

Speicher in Haidach wird zu einem Drittel von Deutschland genutzt

Der Speicher in Haidach bei Salzburg hat eine Kapazität von rund 30 Terawattstunden. Er ist bisher nur an das deutsche Leitungsnetz angebunden und wird zu etwa einem Drittel von der deutschen Bundesnetzagentur treuhänderisch genutzt.

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Der andere Teil wurde zuletzt vom russischen Staatskonzern Gazprom nicht mehr befüllt. Deshalb wurden die Voraussetzungen geschaffen, dass andere Marktteilnehmer auf die Kapazitäten zugreifen können. Die nun verfügbare Speichermenge werde durch den österreichischen Schritt bei weitem nicht ausgeschöpft, hieß es.

Der Erdgasspeicher Haidach soll ab 1. August wieder befüllt werden. Jüngst hatten deutsche Spitzenpolitiker die Sorge geäußert, dass der bevorstehende Anschluss des Speichers auch an das österreichische Leitungsnetz die Interessen der Kunden gerade in Süddeutschland beeinträchtigen könnte.

RND/dpa

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