Gute Bilanz bei Siemens, BMW und Telekom

Auch im zweiten Quartal standen Siemens sonnige Zeiten ins Haus.

Auch im zweiten Quartal standen Siemens sonnige Zeiten ins Haus.

Hannover. Trotz der Debatte über die Stickstoff-Belastung von Dieselautos und die Ankündigung der Münchner, auch weiterhin auf die Selbstzünder zu setzen, überraschten die bayrischen Automobilbauer mit guten Quartalszahlen. Der Umsatz von BMW stieg um 3,1 Prozent auf 25,8 Milliarden Euro. Die Bilanz vor Zinsen und Steuern weist einen Anstieg um 7,5 Prozent auf 2,9 Milliarden Euro auf. Insgesamt legte der Gewinn der Münchner um 14 Prozent auf 2,2 Milliarden Euro zu. Verantwortlich für das andauernde Hoch sei die starke Nachfrage in China und im gesamten internationalen Raum, erklärten Vorstandschef Harald Krüger und Finanzboss Nicolas Peter. Problematisch für BMW sei die rückläufige Entwicklung der Absatzzahlen von Dieselautos sowohl auf dem deutschen als auch auf dem weltweiten Markt.

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Mit negativen Schlagzeilen hatte zuletzt auch Siemens zu kämpfen. Deutsche Turbinen landeten über einen russischen Partner trotz EU-Sanktionen auf der von Russland annektierten Krim. Einer guten Quartalsbilanz stand dieser Vorfall jedoch nicht im Weg. Zwar hat das Unternehmen weniger Großaufträge an Land gezogen, Umsatz und Gewinn aber gesteigert. Der Auftragseingang ging demnach zwar im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um sechs Prozent auf 19,8 Milliarden Euro zurück, insgesamt legten aber sowohl der Umsatz um acht Prozent auf 21,4 Milliarden, als auch der Gewinn mit etwa 1,5 Milliarden Euro zu. Zudem gab Siemens die vorzeitige Vertragsverlängerung mit Vorstandschef Joe Kaeser bekannt, dessen Vertrag um zweieinhalb Jahre verlängert wurde.

Alles im magentafarbenen Bereich war im letzten Quartal auch für die Deutsche Telekom. Der Kommunikationskonzern legte beim Umsatz um 6 Prozent auf 18,9 Milliarden Euro zu und steigerte seinen Gewinn auf 1,2 Milliarden Euro. Treibende Kraft beim Telekom-Plus war das US-Geschäft des Unternehmens. Innerhalb eines Jahres konnte T-Mobile US 6,5 Millionen neue Kunden gewinnen, wie Finanzvorstand Thomas Dannenfeldt berichtete. „Wir haben alle Zutaten, die man braucht, um in den nächsten Jahren ein erfolgreiches Geschäft zu betreiben.“

Von RND/dpa

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