Hornbach fährt 90 Millionen Gewinn ein

Der Konzernumsatz des deutschen Branchendritten wuchs um 4,9 Prozent auf 3,94 Milliarden Euro.

Der Konzernumsatz des deutschen Branchendritten wuchs um 4,9 Prozent auf 3,94 Milliarden Euro.

Frankfurt/Main. In Deutschland wird fleißig gebaut und renoviert – das treibt auch die Geschäfte beim Baumarktkonzern Hornbach an. Zwar bescherte eine höhere Steuerbelastung der Gruppe im Geschäftsjahr 2016/17 (bis 28. Februar) einen Rückgang beim Überschuss um 8,0 Prozent auf 89,9 Millionen Euro. Dabei handele es sich aber um einen Sondereffekt, der mit dem operativen Geschäft nichts zu tun habe, betonte Konzernchef Albrecht Hornbach bei der Vorlage der Zahlen am Montag in Frankfurt.

Weiterlesen nach der Anzeige
Weiterlesen nach der Anzeige

So stieg das Konzern-Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) im Vorjahresvergleich kräftig um 14 Prozent auf 156,8 Millionen Euro. Dazu trugen auch ein lebhaftes Geschäft im Ausland sowie ein kräftig wachsender Online-Handel bei. Der Konzernumsatz des deutschen Branchendritten wuchs um 4,9 Prozent auf 3,94 Milliarden Euro.

155 Märkte in neun Ländern

Eine gestiegene Kauflaune und ein verstärkter Wohnungsbau werden nach Einschätzung des Unternehmens auch im laufenden Geschäftsjahr die Geschäfte befördern. Beim Umsatz wolle man im mittleren einstelligen Prozentbereich wachsen, erklärte Hornbach. Nach dem bisherigen Verlauf des Frühjahrs gebe es keinen Anlass, diese Erwartung nach unten zu korrigieren.

Weiterlesen nach der Anzeige
Weiterlesen nach der Anzeige

Der Konzern, der Ende Februar in neun Ländern 155 Bau- und Gartenmärkte zählte, kündigte für dieses Geschäftsjahr zwei neue Filialen an, eine in Deutschland und eine im Ausland. Die geplanten Investitionen zwischen 140 Millionen und 160 Millionen Euro sollen überwiegend in neue und bestehende Märkte sowie in die IT-Infrastruktur fließen, die Hornbach seit Jahren ausbaut. Inzwischen gibt es in Deutschland und fünf weiteren Ländern Online-Shops.

Zum Umsatzanteil des Online-Handels wollte der Konzernchef nichts sagen, die Zuwachsraten lägen aber im mittleren zweistelligen Bereich. „Wir glauben, dass es sehr wichtig ist, diese Zusatzbequemlichkeit den Kunden mitanbieten zu können“. So könne man mit den Geschäften, die nur online handelten, gleichziehen, und habe diesen gegenüber noch den Vorteil, mit Filialen vor Ort vertreten zu sein.

Von RND/dpa

Mehr aus Wirtschaft

 
 
 
 
 
Anzeige
Anzeige
Empfohlener redaktioneller Inhalt

An dieser Stelle finden Sie einen externen Inhalt von Outbrain UK Ltd, der den Artikel ergänzt. Sie können ihn sich mit einem Klick anzeigen lassen.

 

Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Damit können personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr dazu in unseren Datenschutzhinweisen.

Letzte Meldungen

 
 
 
 
 
 
 
 
 

Spiele entdecken