Tipps zum Energiesparen

Kalt duschen gegen den Krieg? Das geht auch einfacher

„Lieber frieren als Putins Gas“ steht auf einem Plakat bei einer Antikriegsdemonstration in München am Sonntag.

„Lieber frieren als Putins Gas“ steht auf einem Plakat bei einer Antikriegsdemonstration in München am Sonntag.

„Frieren für den Frieden“ oder „Lieber kalt duschen als Gas von Putin“ – Plakate mit solchen Slogans präsentierten die Menschen am Sonntag in Berlin, Köln oder Bremen auf den Protesten gegen den Krieg in der Ukraine. Der russische Überfall reißt uns auf allen Ebenen aus unserer Komfortzone. Eine Lehre: Wir müssen unsere Energieversorgung neu aufstellen. Bis dahin wird es erstmal teurer, denn der Löwenanteil von Kohle, Gas und Öl kommt aktuell aus Russland.

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Die Bundesregierung hat schon erste Entlastung versprochen, etwa durch den Wegfall der EEG-Umlage beim Strom. Weitere Maßnahmen wurden in Aussicht gestellt. Aber es geht eben nicht nur ums Geld: Wer kalt duscht, oder sagen wir mal kühl und kurz, der schont Geldbeutel wie Klima – und straft Despoten. (Und zwar nicht nur in Russland, auch im arabischen Raum.)

Diese Tipps zeigen Wirkung

Deshalb hier ein paar Tipps: Wer die Raumtemperatur um 1 Grad senkt, spart etwa 6 Prozent an Heizkosten. Um nicht frieren zu müssen, können Sie vor allem nachts die Temperatur etwas runterregeln. Auch Vorhänge helfen und richtiges Lüften: Also das Fenster ganz und kurz öffnen, statt es stundenlang auf Kipp zu stellen – am besten morgens und abends.

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Beim Strom sind die Hausgeräte das große Thema. Tendenziell lässt sich sagen: Was man mehr ausgibt fürs sparsamere Gerät, holt man leicht mit der Stromrechnung wieder rein. Vor allem Wäschetrockner ohne Wärmepumpe gehören verschrottet – die verschlingen doppelt so viel Energie wie die mit Pumpe. Vielleicht tut’s ja auch der Wäscheständer.

Ein Blick auf die Zahlen lohnt sich

Wer sich einen sparsamen Kühlschrank kauft, widerstehe der Versuchung, den alten im Keller weiterlaufen zu lassen. Und die energieeffizienteste Waschmaschine nützt nichts, wenn sie nie im Ökomodus wäscht. (Ich weiß, das dauert ewig.)

Um zu prüfen, wie viel Energie Sie etwa sparen können, empfehle ich einen Blick auf den Stromspiegel und den Heizcheck von „CO₂-Online“.

Wer schon im energieeffizienten Haus wohnt, hat gut lachen. Welche Fördermittel es dafür gibt, soll ein anderes Mal Thema sein.

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Matthias Urbach ist Vizechefredakteur des Geldratgebers „Finanztip“, der zur gleichnamigen Stiftung gehört. Er erklärt an dieser Stelle immer dienstags, wie man Gelddinge selbst regelt. Weitere Tipps gibt Urbach im wöchentlichen Verbraucher-Newsletter (finanztip.de/newsletter).

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