„Die Inflationswelle ist noch nicht gebrochen“

Ifo-Institut erwartet „kräftige Preiserhöhungen“ bei Lebensmitteln

Ein Kunde steht vor einem Supermarktregal (Symbolfoto)

Ein Kunde steht vor einem Supermarktregal (Symbolfoto)

München. Verbraucher in Deutschland müssen sich nach Darstellung des Ifo-Instituts weiter auf deutliche höhere Preise beim Lebensmittelkauf einstellen. Einzelhändler planten „kräftige Preiserhöhungen“, teilten die Wirtschaftsforscher am Freitag in München mit. Rund 97 Prozent der befragten Lebensmittelhändler wollten mehr verlangen. Insgesamt über alle Branchen plant demnach gut die Hälfte der vom Ifo-Institut befragten Unternehmen Preiserhöhungen. Der Anteil sei im Oktober per saldo aber um 2 Punkte auf 51,5 Prozent zurückgegangen.

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Ifo-Konjunkturchef: Energiekosten noch nicht vollständig weitergegeben

„Die Inflationswelle ist noch nicht gebrochen“, sagte Ifo-Konjunkturchef Timo Wollmershäuser in München. „Vor allem die hohen Energiekosten sind noch nicht vollständig auf die Verbraucher überwälzt.“ Ein Lichtblick: Gebrauchtwagen dürften günstiger werden. Zum ersten Mal seit März 2021 gingen die Preiserwartungen der Händler hier zurück.

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Inflation: Auch Restaurantbesuche werden wohl teurer

Das Essen im Restaurant dagegen dürfte teurer werden. Mehr als 80 Prozent der Gastronomiebetriebe wollen laut Ifo-Umfrage ihre Preise erhöhen – ebenso wie die meisten Verkäufer von Unterhaltungselektronik, Heimtextilien und Teppichen, Papier- und Schreibwaren sowie Bau- und Heimwerkermärkte. Auch die Industrieunternehmen planten weiterhin Preiserhöhungen – allerdings nicht mehr ganz so viele wie im Vormonat.

RND/dpa

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