Niki stellt nach Insolvenzantrag den Betrieb ein

Nach dem Lufthansa-Rückzug hat die Fluggesellschaft Niki Insolvenz angemeldet.

Nach dem Lufthansa-Rückzug hat die Fluggesellschaft Niki Insolvenz angemeldet.

Wien. Die Air-Berlin-Tochtergesellschaft Niki hat einen Insolvenzantrag gestellt und ist zahlungsunfähig. Das bestätigte eine Gerichtssprecherin gegenüber der Nachrichtenagentur Reuters. Wie die Airline, die rund 1000 Mitarbeiter beschäftigt, mitteilte, werde der Flugbetrieb mit sofortiger Wirkung eingestellt. Kurz zuvor hatte Lufthansa ein Kaufangebot wegen des Widerstands der EU-Kommission zurückgezogen und war von Übernahmeplänen abgewichen. Seit Wochen kritisierte Brüssel den möglichen Deal wegen wettbewerbsrechtlichen Bedenken.

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Die Passagiere der Air-Berlin-Tochter Niki können nun mit staatlicher Hilfe rechnen. Sollten Niki-Fluggäste aus dem Ausland zurückgeholt werden müssen, „würde die Regierung dies bei der AUA oder auch bei anderen Fluggesellschaften in Auftrag geben“, hieß es vom Verkehrsministerium laut Nachrichtenagentur APA.

Der Bund würde die nötigen Zahlungen vorfinanzieren. Details müssten aber noch geklärt werden. Jetzt gehe es um ein Signal, dass im Ausland gestrandete Urlauber wieder nach Hause kommen würden.

Von RND

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