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Nach Insolvenz 2017

Baywa sucht neuen Geldgeber für Leipziger Ökostrom-Sparte

BayWa- Firmenzentrale in München.

BayWa- Firmenzentrale in München.

München/Leipzig.Der Agarhändler Baywa sucht einen finanzstarken Partner für die auch in Leipzig aktive Ökostrom-Sparte Baywa r.e. (Renewable Energy). Ziel sei es, dass ein Investor mit etwa einer halben Milliarde Euro bei der Tochter einsteige, teilte das Unternehmen am Freitag in München mit. Das Geld wolle man in neue Projekte investieren. Baywa selbst werde aber weiter die Mehrheit an der Tochter behalten.

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„Das immense, profitable Wachstum der BayWa r.e. wollen wir zusammen mit einem geeigneten Partner in den nächsten Jahren weiter forcieren“, sagte Baywa-Chef Klaus Josef Lutz. „Wir stellen uns einen Partner vor, mit dem wir mittel- und langfristig die Projekte noch schneller umsetzen und das Ergebnis der BayWa r.e. weiter deutlich steigern können.“

Gedacht sei an einen Investor, der etwas vom Geschäft versteht - oder an einen Finanzinvestor, aber kein Hedgefonds, sagte eine Sprecherin. Die Suche stehe ganz am Anfang, solle aber bis Jahresende abgeschlossen sein.

Zu Baywa r.e. gehört seit anderthalb Jahren auch der Leipziger Ökostrom-Vermarkter Clean Energy Sourcing (kurz: Clens). Der Agrarhändler hatte die Leipziger Firma mit damals 65 Mitarbeitern Ende 2017 übernommen und den Namen in Baywa Clean Energy Sourcing geändert.

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Neue Geldgeber sind für die Leipziger Firma bereits Routine: Clens war 2008 als Tochter des damaligen Solarriesen Q-Cells aus Bitterfeld gegründet worden. Nach der Q-Cells-Pleite stieg Innowatio aus Italien ein – und schlitterte 2017 ebenfalls in die Pleite. Danach landete Clens bei Baywa.

Von Roland Losch und Frank Johannsen

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