Kommentar

Reisebranche erholt sich: Gute Nachricht, aber die Leute fehlen

Zinnowitz: Strandbesucher haben sich bei Temperaturen von knapp 30 Grad an der Ostsee eingefunden. Der Tourismus in Deutschland erholt sich.

Zinnowitz: Strandbesucher haben sich bei Temperaturen von knapp 30 Grad an der Ostsee eingefunden. Der Tourismus in Deutschland erholt sich.

Die Reiselust ist zurück. Der deutsche Tourismus erholt sich und hat fast wieder Vorkrisenniveau erreicht. Das liegt vor allem an den ausländischen Touristinnen und Touristen, die nach Wegfall der Corona-Beschränkungen wieder in die Alpen, an den Rhein oder in die historischen Altstädte strömen.

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Doch auch die Deutschen sorgen dafür, dass die Übernachtungszahlen steigen. Das ist angesichts der vielen Krisen, die derzeit auf die Stimmung drücken, eine gute Nachricht. Trotz Inflation, Krieg in Europa und der Sorge vor steigenden Energiepreisen lassen sich viele das Reisen nicht nehmen.

Fachkräftemangel auch im Tourismus

Der Branche ist das zu gönnen, schließlich liegen harte Einbußen hinter ihr. Jetzt bekommt sie wieder Fahrwasser, muss aber gleichzeitig aufpassen, dass die Freude über das Comeback nicht zu stark getrübt wird von einer ganz anderen Entwicklung: Der Tourismus in Deutschland hat ein Personalproblem – und zwar ein großes.

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Kann die Reise bei Waldbränden in der Urlaubsregion storniert werden?

In vielen Urlaubsregionen in Südeuropa kratzen die Temperaturen an der 40-Grad-Marke, teilweise drohen oder toben sogar Waldbrände.

In den Hotels und Restaurants beliebter Ferienorte fehlen die Leute. Viele Beschäftigte sind in andere Branchen abgewandert, zu wenig neue wurden eingestellt. Das Problem ist so groß, dass mancherorts der Service eingeschränkt wird. Die Reisebranche muss sich also fragen, wie sie an das fehlende Personal kommen will und als attraktiver Arbeitgeber wahrgenommen wird – sei es in Sachen Löhne, Arbeitszeiten oder anderen Stellschrauben, die gedreht werden müssen. Ihren Fachkräftemangel muss sie zügig in den Griff bekommen.

Sonst droht nämlich etwas, das niemand wollen kann: Die Touristinnen und Touristen kommen zwar wieder, aber das Personal fehlt.

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