Schlabberlook statt Anzug: Die Adilette gehört zu den Gewinnern der Corona-Krise

Das Geschäft läuft wieder besser: Adidas profitiert in der Corona-Krise nach eigenen Angaben vom Trend zu legerer Kleidung im Homeoffice.

Das Geschäft läuft wieder besser: Adidas profitiert in der Corona-Krise nach eigenen Angaben vom Trend zu legerer Kleidung im Homeoffice.

Herzogenaurach. Der Trend zum Homeoffice hat nicht nur den amerikanischen Hightech-Unternehmen gute Umsätze und Quartalsbilanzen beschert. Auch im Modebereich sorgt das “Stay at home” für Trends und steigenden Umsatz.

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War bis Anfang März der alltägliche Anzug oder ein klassisches Bürooutfit bei vielen Arbeitnehmern angesagt, ist zu Hause in den eigenen vier Wänden während der Arbeitszeit ein legerer Look an der Tagesordnung. Davon profitiert nun auch der Dax-Konzern Adidas.

Nach Aussagen von Konzernchef Kasper Rorsted sei eine Konsequenz aus Corona das Streben nach einem gesünderen Lebensstil. Wandern, Laufen, Spazieren, Yoga. Und “wer nicht rausgeht, sitzt in Adiletten und T-Shirt im Homeoffice”. Dort seien die Leute sehr viel lockerer bekleidet als in den Büros, sogar in den Banken, so Rorsted in einem Interview mit der “Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung”.

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Trend zu legererer Arbeitskleidung

Der Trend zu legererer Arbeitskleidung sei ungebrochen, das komme Adidas entgegen. “Im Juli und August lagen unsere Umsätze in Deutschland über dem Vorjahr – und das trotz Maskenpflicht und Einschränkungen beim Einkaufen”, so der Adidas-Chef. Aktuell sind nun wieder mehr als 90 Prozent der Geschäfte geöffnet.

Hinzukommt, dass das Onlinegeschäft rasend schnell bei Adidas wachse: Laut Rorsted werde dieses von knapp 3 Milliarden Euro in 2019 auf mehr als 4 Milliarden dieses Jahr anwachsen. Das Unternehmen ist eigenen Angaben zufolge in Deutschland zum zweit- oder drittgrößten Onlinehändler aufgestiegen.

An der Börse hat sich der Kurs der Adidas-Aktie nach dem Corona-Crash im Frühjahr ebenfalls wieder erholt. Auf Sicht der vergangenen sechs Monate konnte der Kurs um mehr als 50 Prozent ansteigen.

RND/casc

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