Fragen und Antworten zur Klimakatastrophe

Die Folgen des Klimawandels

Auf dem Arktischen Ozean am Nordpol schwimmen Eisschollen.

Auf dem Arktischen Ozean am Nordpol schwimmen Eisschollen.

„Der Klimanotstand ist das schwierigste Sicherheitsproblem unserer Zeit“, sagte Außenministerin Baerbock (Grüne) bei ihrem Besuch auf Palau im Juli 2022. Eine Hitzewelle kommt auf Deutschland zu. In Italien herrscht wegen anhaltender Dürre in mehreren Regionen Ausnahmezustand. Bei einem Gletscherabbruch in den Dolomiten starben jüngst elf Menschen. Die Auswirkungen des Klimawandels werden auch in Europa immer stärker spürbar. Hier beantworten wir häufig gestellte Fragen zu den Folgen der Klimakatastrophe.

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Wie wird sich das Klima in den kommenden Jahrzehnten verändern?

Bis zum Jahr 2100 wird die mittlere globale Temperatur um 1,6 bis 4,7 Grad Celsius gegenüber dem Zeitraum 1850 bis 1900 ansteigen. Das vermeldet das Umweltbundesamt, das sich dabei auf Berechnungen des Klimarats Intergovernmental Panel on Climate Change (IPCC, deutsch: Zwischenstaatlicher Ausschuss für Klimaänderungen) beruft. Der genaue Anstieg ist demnach abhängig von zukünftigen Treibhausgasemmissionen.

Die Erderwärmung ist bereits jetzt spürbar: Das letzte Jahrzehnt war das wärmste seit Beginn der Aufzeichnungen. Nach Daten des Klimawandeldienstes Copernicus war das Jahr 2020 das wärmste Jahr in Europa seit Beginn der Aufzeichnungen.

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Neben diesen graduellen Veränderungen könne es aber auch zu sogenannten „abrupten Klimaveränderungen“ kommen. Als Beispiele nennt das Umweltbundesamt folgende Ereignisse:

  • Abbruch des Golfstroms infolge Erwärmung oder Verdünnung des salzreichen Wassers im Nordatlantik
  • Zerfall des Westantarktischen Eisschildes und damit einhergehender Meeresspiegelanstieg um einige Meter
  • steigendes Risiko des Auftauens von Permafrostböden und damit Freisetzung großer Methanmengen durch zunehmende Erwärmung
  • zusätzliche Freisetzung von Kohlendioxid und damit Verstärkung des Klimawandels durch großflächiges Absterben des Regenwaldes zum Beispiel im Amazonasgebiet

Ob und wann diese Ereignisse eintreten, sei schwer einzuschätzen. Für die kommenden Jahrzehnte wird ihr Eintreten aber als „gering wahrscheinlich“ bezeichnet.

Welche Auswirkungen hat der Klimawandel auf Deutschland?

Der Klimawandel hat bereits folgende Auswirkungen auf unser alltägliches Leben, die sich in Zukunft noch verstärken werden:

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  • heißere Sommer
  • Extremwetterereignisse wie Hitzewellen, Dürre, Starkregenfälle und Überschwemmungen
  • allgemeine Wasserknappheit
  • höhere Ertragsschwankungen in der Landwirtschaft
  • Gesundheitsrisiken durch Hitze und Krankheiten

2003, 2018 und 2019 gab es in Deutschland die drei heißesten Sommer seit Beginn der Messungen. Extrem hohe Temperaturen gefährden vor allem ältere und geschwächte Menschen sowie kleine Kinder. Höhere Temperaturen begünstigen Krankheiten wie Asthma, Allergien und Hautkrebs. Aber auch Stress, psychische Störungen, Angstzustände oder Depressionen können Folgen der Klimakatastrophe sein. Überträger von Krankheiten, etwa Zecken oder Moskitos, deren Lebensraum bisher auf subtropische Regionen beschränkt war, können sich besser ausbreiten.

Starkregenereignisse und Sturmfluten an den Küsten, die durch den steigenden Meeresspiegel ausgelöst werden, stellen eine Gefahr für Straßen und Infrastruktur dar. Hitzewellen, Starkregen und Wassermangel wirken sich außerdem auf die landwirtschaftliche Produktion aus: Da der Klimawandel auch den jahreszeitlichen Witterungsverlauf beeinflusst, entstehen neue Herausforderungen bei der Planung der Bewirtschaftung von Feldern. Krankheiten und Schädlinge vermehren sich aufgrund höherer Temperaturen besser – sowohl bei Pflanzen als auch in der Tierhaltung.

Nahezu jeder Bereich des gesellschaftlichen Lebens wird von Klimawandel beeinflusst werden. Eine ausführliche Übersicht zu den Folgen des Klimawandels für Deutschland in verschiedenen Handlungssektoren wie Bauwesen, Tourismus, Finanz- und Versicherungswirtschaft, Katastrophenschutz und vielen anderen mehr sowie regionale Folgen geordnet nach Bundesland stellt das Umweltbundesministerium bereit.

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Was passiert, wenn es kein Eis mehr gibt?

Pro Jahr schmelzen laut Berechnungen des World Wide Fund for Nature (WWF) 13 Prozent des Polareises. Demnach könnte die Arktis bis 2040 im Sommer völlig eisfrei sein, wenn die Treibhausgasemissionen weiter steigen.

Das hat Folgen für die weltweite Durchschnittstemperatur: Der weiße Schnee und das Eis der Arktis reflektieren aktuell Sonnenlicht und Wärme und halten damit die Erde kühl. Weniger Eis bedeutet weniger reflektierte Wärme, der Ozean erhitzt sich, es kommt weltweit zu extremen Hitzewellen.

In einigen Regionen der Welt könnte das Verschwinden des Polareises auch zu besonders niedrigen Temperaturen führen. Wärmere Luft destabilisiert den polaren Jetstream, einen Hochdruckwind, der die arktische Region umkreist. Der Wind könnte daraufhin Eiseskälte in südlichere Regionen transportieren.

Je mehr Eis schmilzt, desto mehr steigt außerdem der Meeresspiegel – das Abschmelzen allein des Grönländischen Eisschildes würde ein Plus von sieben Metern bedeuten. Das gefährdet Inselstaaten und Küstensiedlungen.

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Warum ist Permafrost wichtig?

Permafrostböden sind Böden, die das ganze Jahr über gefroren sind. Dabei sind sie riesige Kohlenstoffspeicher: Der Weltklimarat IPCC schätzt, dass der Permafrost mindestens doppelt so viel Kohlenstoff enthält, wie aktuell in der Atmosphäre vorhanden ist. Einige dieser Ablagerungen stammen noch aus der letzten Eiszeit. Wenn die Böden aufgrund der Erderwärmung auftauen, wird der Kohlenstoff in Form von CO₂ und Methan freigesetzt und trägt weiter zur Erderwärmung bei. Auch neuartige Mikroben könnten dabei ans Licht kommen.

26.09.2019, Schweiz, Bettmeralp: Stefanie geniesst den Blick auf den Schweizer Aletschgletscher. Der Schweizer Aletschgletscher, einer der grössten Eisströme Europas, ist das erste Unesco-Weltkulturerbe der Alpen. Dieser riesige Eisfluss, der sich über 23 Kilometer von seiner Entstehung in der Jungfrau-Region (auf 4000 m) bis zur Massa-Schlucht im Wallis, rund 2500 m tiefer, erstreckt, fasziniert und begeistert jeden Besucher. (zu dpa «Weltklimarat: Dramatische Eisschmelze und Ozean-Erwärmung») Foto: Anthony Anex/KEYSTONE/dpa +++ dpa-Bildfunk +++

Permafrost: Tauender Untergrund setzt Gifte, Mikroben und Klimagase frei

Permafrost nimmt gewaltige Flächen ein und kann bis zu eineinhalb Kilometer in die Tiefe reichen. Nun greift auch dort der Klimawandel. Die tauende Tiefkühltruhe könnte sich als Büchse der Pandora erweisen.

Warum sind Eisbären vom Aussterben bedroht?

Weltweit gibt es laut Zahlen des WWF noch etwa 22.000 bis 31.000 Eisbären. Sie leben ausschließlich in der Arktis und haben sich perfekt an diesen Lebensraum angepasst. Winter und Frühjahr verbringen sie auf dem Packeis, um dort Robben zu jagen, die zum Luftholen aus dem Meer auftauchen.

Ein Eisbär steht im Nordpolarmeer auf eine Eisscholle. Die meisten Eisbären brauchen Meereis zum Jagen.

Ein Eisbär steht im Nordpolarmeer auf eine Eisscholle. Die meisten Eisbären brauchen Meereis zum Jagen.

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Schmilzt die Eisdecke, bleiben die Eisbären auf dem Festland zurück, wo sie nicht genug Futter finden, um sich und ihre Jungen zu ernähren. Denn an Land und im offenen Wasser haben die Bären kaum Chancen auf Jagderfolge. Aktuell gilt die Art als gefährdet.

Wie viele Arten sind durch den Klimawandel vom Aussterben bedroht?

Laut WWF ist jede sechste Tierart aufgrund des Klimawandels vom Aussterben bedroht. Betroffen sind zum Beispiel der Große Panda, der Blauwal, der Sumatra-Orang-Utan, der Afrikanische Elefant, die Meeresschildkröte und verschiedene Känguru-Arten. Einige Wissenschaftler gehen auch davon aus, dass das Insektensterben eine Folge des Klimawandels sei.

Folgen des Klimawandels: Lebensraum vieler Zugvögel bedroht

Einer Studie zufolge bedrohen die Folgen des sich ändernden Weltklimas die Lebensräume mancher Zugvögel entlang ihrer ostatlantischen Zugrouten.

Warum sterben Tiere durch den Klimawandel?

Der Klimawandel beeinflusst das Artensterben auf vielen verschiedenen Ebenen. Aufgrund von Temperaturschwankungen und Starkwetterereignissen schrumpfen natürliche Lebensräume. Klimabedingte Veränderungen der Vegetation nehmen Tieren ihre Nahrungsgrundlage. Je spezialisierter eine Art ist, desto weniger anpassungsfähig und damit gefährdeter ist sie.

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Wenn Schwalben, Schmetterlinge und Bienen schwinden, ist es nicht abstrakte Biodiversität, die uns abhandenkommt, sondern Beziehung, meint der Biologe Andreas Weber.

Dieses Mal ist allein der Mensch verantwortlich: neue Welle des Artensterbens droht

Vor dem Weltnaturgipfel haben Forschende vor dem weltweiten Artensterben gewarnt. Ohne einen konsequenten Artenschutz seien auch die Klimaziele nicht zu erreichen. Deutschland sehen die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler dabei besonders in der Pflicht.

Ein Beispiel ist der Koala, der auf den Verzehr von Eukalyptusblättern spezialisiert ist. Wenn Eukalyptuswälder in Waldbränden oder durch den Menschen vernichtet werden, schrumpft der Lebensraum der Koalas. Viele Tiere sterben außerdem an Wassermangel. Laut der Australischen Koalastiftung gibt es mittlerweile weniger als 60.000 Exemplare – die Art gilt als gefährdet.

Anpassungsfähigere Tierarten wandern aus ihren ursprünglichen Lebensräumen ab und suchen sich anderswo neue, ähnliche Habitate. Oftmals verdrängen sie dabei die dort heimischen Tierarten.

Welche Folgen hat die erhöhte Meerestemperatur für Korallenriffe?

Korallenriffe sind wichtige Lebensräume für Tausende verschiedene Arten und einzigartige Ökosysteme. Die Korallen, die das Riff bilden, leben in Symbiose mit verschiedenen Algenarten, die die Nesseltiere mit Energie versorgen und ihnen ihre bunten Farben verleihen. Wenn die Wassertemperatur ansteigt, produzieren die Algen einen Stoff, der giftig für die Korallen ist, und sie werden daraufhin von den Korallen abgestoßen: Es kommt zu einer Korallenbleiche. Das geschieht bereits, wenn das Wasser für acht bis zehn Wochen ein Grad wärmer als seine Normaltemperatur bleibt.

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30 Prozent aller Korallenriffe sind bereits tot, meldeten Fachleute auf dem 14. Internationalen Korallenriff-Symposium Ende Juli 2021. Auch wenn die durchschnittliche globale Temperatur nur um 1,5 Grad Celsius ansteigt, rechnet der IPCC damit, dass Korallenriffe um weitere 70 bis 90 Prozent zurückgehen. Der Klimarat stuft Korallenriffe als „einzigartige und bedrohte Systeme“ ein, deren Verlust irreversibel wäre.

HANDOUT - 15.10.2015, Australien, NA: Das Handout der Nasa zeigt das Great Barrier Reef, fotografiert von der Internationalen Raumsttaion ISS aus. 

Das Great Barrier Reef von oben aus dem Weltraum fotografiert. Foto: Nasa/dpa - ACHTUNG: Dieses Foto hat dpa bereits im Bildfunk gesendet ACHTUNG: Nur zur redaktionellen Verwendung und nur mit vollständiger Nennung des vorstehenden Credits - Honorarfrei nur für Bezieher des Dienstes dpa-Nachrichten für Kinder +++ dpa-Nachrichten für Kinder +++

„Die Prognose ist nicht gut“: Können wir die Korallenriffe noch retten?

Stürme, Schädlinge und Korallenbleichen: Der Klimawandel ist eine massive Bedrohung für Korallenriffe wie das Great Barrier Reef. Paul Hardisty, Direktor des Australian Institute of Marine Science, im Interview.

Was passiert, wenn Korallenriffe sterben?

Korallenriffe sind Lebensraum und Nahrungsquelle Tausender Tier- und Pflanzenarten. Ihr Sterben bedeutet den Verlust von Biodiversität – ganze Ökosysteme können zusammenbrechen. Davon betroffen sind auch Millionen Menschen, deren Ernährungssicherheit und Arbeitsplätze von der Fischerei abhängen. Zudem sind Korallenriffe natürliche Schutzwälle vor zahlreichen Küsten, ohne die viele Inseln und Küstenregionen stärker von Abtragungen betroffen wären.

Was passiert, wenn der Golfstrom zum Erliegen kommt?

Der Golfstrom ist eine große Umwälzbewegung des Atlantischen Ozeans, bei der warmes Oberflächenwasser vom Südatlantik über den Äquator bis in den hohen Norden des Atlantiks strömt, wo es abkühlt und seine Wärme an die Luft abgibt. Dadurch wird es dichter, sinkt in tiefere Meeresschichten und fließt zurück in den Süden. Dieser Mechanismus gerät durch die Erderwärmung aus dem Gleichgewicht, wenn durch das Abschmelzen der Eisschilde dem Strom Süßwasser zugeführt wird.

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„Die atlantische meridionale Umwälzzirkulation – eines der wichtigsten Ozeanzirkulationssysteme der Erde – sorgt für die Umverteilung der Wärme auf unserem Planeten und hat einen großen Einfluss auf das Klima“, heißt es in einer Studie von 2021 zum Golfstrom. Der Strom ist unter anderem der Grund dafür, dass es in Europa nicht so kalt ist wie an Orten auf denselben Breitengraden, beispielsweise in Kanada.

Versiegt der Golfstrom, könnte das für Europa eine neue Eiszeit bedeuten. Fest steht, dass sich das Weltklima völlig verändern würde. Noch ist das ein fernes Zukunftsszenario: Forscherinnen und Forscher gehen derzeit nicht davon aus, dass der Strom bald zum Erliegen komme. Aber bereits eine Abschwächung des Stromes könnte an verschiedenen Orten auf der ganzen Welt zu mehr extremen Wetterereignissen führen und den Meeresspiegel drastisch erhöhen.

Wie wirkt sich der Klimawandel auf die Wirtschaft aus?

Die jährlichen Kosten des Klimawandels werden, wenn nicht gehandelt wird, dem Verlust von wenigstens 5 Prozent des globalen Bruttoinlands­produkts entsprechen. Zu diesem Ergebnis kam der sogenannte Stern-Report, den die britische Regierung zur Untersuchung der wirtschaftlichen Folgen der Erderwärmung in Auftrag gab, bereits 2006. Demnach könnten die Schäden auf 20 Prozent oder mehr des erwarteten globalen Bruttoinlandsprodukts ansteigen. Entwicklungs- und Schwellenländer würden dabei die ökonomischen Folgen des Klimawandels überdurchschnittlich stark zu spüren bekommen.

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Im Auftrag des Umweltbundesamtes hat das Forschungsvorhaben „Impactchain: Folgen des globalen Klimawandels für Wirtschaft und Gesellschaft in Deutschland“ die mögliche Betroffenheit Deutschlands von Klimafolgen über den Außenhandel untersucht. Das Ergebnis: Bei Importen ist die deutsche Volkswirtschaft durch den Klimawandel einigen Risiken ausgesetzt. Stürme, Überschwemmungen und Hitze werden Gebäuden, Produktionsanlagen und Warenlagern in klimavulnerablen Ländern immer stärker zusetzen und die landwirtschaftliche Produktion stark beeinträchtigen. Für den Güterverkehr werden die stärksten Auswirkungen im Schiffsverkehr erwartet. Häufigere Extremereignisse und der Anstieg des Meeresspiegels werden Hafenanlagen und Containerterminals zu schaffen machen.

Des Weiteren wird der Klimawandel das globale Wirtschaftswachstum dämpfen mit negativen Auswirkungen auf die allgemeine Kaufkraft – für Deutschland als Exportnation eine schlechte Nachricht. Aber auch innerhalb der Landesgrenzen wird der Klimawandel wirtschaftlich spürbar sein. Bereits jetzt beklagen sich beispielsweise Händlerinnen und Händler in den Innenstädten über fehlende Kundschaft, da die Menschen an besonders heißen Tagen die Stadtzentren meiden.

Hat der Klimawandel auch positive Auswirkungen?

Ja. Die Erderwärmung könnte beispielsweise neue Möglichkeiten in der Landwirtschaft eröffnen: Arten, die nur in wärmeren Gebieten angebaut werden können, können nun auch in vormals kälteren Regionen überleben. Auch verlängert sich die Vegetationsperiode, woraus höhere Ernteerträge folgen könnten.

Mit diesen vermeintlichen positiven Folgen des Klimawandels gehen allerdings stets negative Folgen einher, wie Kirsten Thonicke vom Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung dem „Handelsblatt“ sagte: Während etwa in Norddeutschland der Wein aufgrund der Erderwärmung ungewöhnlich gut gedeihe, haben Winzer in der Mittelmeerregion mit besonderer Trockenheit zu kämpfen.

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Dennoch gibt es Studien, die suggerieren, dass der Klimawandel in einigen Regionen der Welt auch Gutes bewirken könne: So könnte die Sahara in Zukunft wieder grüner werden. Warmzeiten haben außerdem in der Vergangenheit in einigen Ökosystemen für mehr Biodiversität gesorgt.

RND/lg

 

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