Frühjahrsputz im Kleiderschrank: Tipps fürs Ausmisten der Kleidung

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Kleiderschrank ausmisten: In regelmäßigen Abständen sollten Sie für eine neue Ordnung bei den Kleidungsstücken sorgen.

Vielen Menschen kommt das Ausmisten des eigenen Kleiderschranks wie eine unüberwindbare Hürde vor, die man immer wieder gerne vor sich her schiebt. Dennoch sollte man sich ab und zu von Kleidungsstücken trennen und aufräumen, da es sonst sehr schnell zu einem unübersichtlichen Chaos im Kleiderschrank kommen kann. Im Folgenden geben wir Ihnen Tipps und Ratschläge, wie das Ausmisten der Kleidung einfach und schnell gelingt.

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Wie motiviere ich mich, mit dem Ausmisten anzufangen?

Das wohl Schwierigste am Ausmisten des Kleiderschranks ist, sich dafür überhaupt erst einmal zu motivieren. Wem das befreiende Gefühl eines sortierten Kleiderschanks nicht reicht, kann sich selbst auch eine Belohnung in Aussicht stellen. Zum Beispiel dient ein leerer Kleiderschrank als guter Grund für die nächste Shoppingtour. Und wer jetzt sagt, für neue Klamotten fehle das nötige Kleingeld, dem sei der nächste Grund ans Herz gelegt: Schmeißen Sie Ihre ausgemisteten T-Shirts, Hosen, Kleider und Pullis nicht weg, sondern verkaufen Sie sie und belohnen sich zusätzlich.

Ebenfalls motivierend können auch Freunde oder Verwandte sein, die beim Ausmisten des Schrankes mithelfen. Gerade wenn es um die alten Lieblingskleider geht, können sie einem die endgültige Wahl abnehmen. Dafür sollte man sich aber auch gut kennen, damit es nicht in Streitigkeiten mündet.

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Kleiderschrank ausmisten: Wie geht man am besten vor?

Ohne Strategie verliert man schnell den Überblick, schafft nur die Hälfte oder erzeugt im schlimmsten Fall noch mehr Chaos, wo eigentlich Ordnung entstehen sollte. Hier ist unsere Schritt-für-Schritt-Anleitung zu Ihrem neuen geordneten Kleiderschrank:

  1. Räumen Sie Ihren Kleiderschrank einmal komplett aus
  2. Verschaffen Sie sich einen Überblick. Verteilen Sie alle Kleidungsstücke auf dem Boden oder auf Ihrem Bett.
  3. Sortieren Sie Ihre Kleidungsstücke nach Tops, T-Shirts, Hosen, Pullis etc.
  4. Betrachten Sie jedes Teil und hören auf Ihr Bauchgefühl. Fühlen Sie sich mit einem Kleidungsstück nicht mehr wohl, sortieren Sie es aus.
  5. Sind Sie sich bei einem Stück unsicher, prüfen Sie es auf den Zustand. Manchmal finden sich kleine Löcher, ausgewaschene Farben oder sonstige Alterserscheinungen, die bei der Entscheidung hilfreich sein können.
  6. Legen Sie Kleidungsstücke, bei denen Sie noch immer unsicher sind, zunächst beiseite auf einen Sonderstapel.
  7. Aus den Augen, aus dem Sinn: Je öfter Sie Ihre alten Kleidungsstücke sehen, desto eher können Ihnen Zweifel kommen. Was einmal aussortiert ist, wandert daher direkt in den Müllsack.
  8. Bedenken Sie beim Aussortieren spezielle Kleidung für besondere Anlässe. Wer demnächst auf eine Hochzeit geht, sollte besser nicht alle Anzüge und Kleider wegschmeißen.

Kleiderschrank ausmisten: Wie entscheide ich, welche Kleidungsstücke unverzichtbar sind?

Um herauszufinden, welche Klamotten für Sie unverzichtbar sind, stellen Sie sich etwa Fragen wie:

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„Welches T-Shirt und welche Jeans trage ich am liebsten?“

„Welcher Mantel oder Pulli ist für den Winter unbedingt notwendig?“

„Welche Schuhe trage ich am häufigsten?“

Selektieren Sie und seien Sie dabei ruhig etwas radikal. Legen Sie nur die wichtigsten Kleidungsstücke in den Kleiderschrank zurück. Haben Sie eine Auswahl getroffen, begutachten Sie jedes Kleidungsstück beim Einsortieren erneut und überdenken Sie Ihre Entscheidung.

Zu große oder kleine Klamotten aufheben oder wegwerfen?

Aufheben oder Wegwerfen? Wie treffe ich die richtige Entscheidung? Machen Sie sich nichts vor, und seien Sie ehrlich zu sich selbst. Versuchen Sie möglichst offen und realistisch mit der Frage und dem möglichen Schritt umzugehen. Sie haben Fehlkäufe getätigt und fühlen sich nun unwohl, Ungetragenes direkt in die Tonne zu werfen?

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Ziehen Sie das Kleidungsstück doch gleich mal an und tragen es für den Rest des Tages. Schlimmstenfalls können Sie es hinterher noch immer aussortieren. Und im besten Fall tragen Sie ihren vermeintlichen Fehlkauf doch gern, und es gibt nichts, was sie noch bereuen müssten.

Mit welchen Strategien wird Ordnung im Kleiderschrank geschaffen?

Haben Sie eine Auswahl getroffen, legen Sie ihre Klamotten nicht einfach wieder zurück in den Kleiderschrank. Hinterfragen Sie ihr altes Ordnungssystem. Nehmen Sie sich die Zeit und überlegen Sie sich ein System, das praktisch ist und mit dem Sie sich wohlfühlen. Halten Sie sich beispielsweise einen Extraplatz für gebrauchte, aber nicht schmutzige Wäsche frei. So können Sie etwa den allzu bekannten Kleiderhaufen vor dem Bett vermeiden.

Um Falten zu vermeiden, können Hosen und Pullover auf Kleiderbügeln aufgehängt werden, statt sie zusammenzulegen. Wenn Sie Ihre Kleidung im Schrank nach Farben sortieren, wissen Sie zudem sehr schnell, welche Kleidungsstücke miteinander kombiniert werden können. Und das erleichtert die tägliche Kleiderauswahl.

Accessoires wie Schals, Gürtel oder Socken lassen sich im Kleiderschrank am besten in Schubladen oder Einhängefächern verstauen. Des Weiteren sollten die Lieblingsstücke immer sichtbar griffbereit liegen. Außerdem ist es sinnvoll, ein „Notfall-Outfit“ zusammenzustellen, welches man auch bei Zeitdruck immer aus dem Kleiderschrank nehmen kann.

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Wie bewahre ich Kleidung für den nächsten Winter und Sommer richtig auf?

Wer mit Platzmangel zu kämpfen hat, kann die dicken Wintermäntel und Stiefel im Sommer auch an einem anderen Platz aufbewahren. Je nach Saison können Sie Winter- oder Sommerkleidung, die Sie nicht benötigen sauber und trocken in einen Karton oder in eine Kiste legen. Doch Vorsicht: verstaute Klamotten können im Keller schnell muffig oder schimmlig werden. Benutzen Sie daher luftdurchlässige Kleidersäcke aus Baumwolle oder Leinen. Zum Schutz vor Motten können Sie Ihre Kleidung auch mit Lavendelsäcken oder Zedernholzstücken vor den Insekten schützen.

Was mache ich mit den aussortierten Klamotten?

Aussortierte Kleidungsstücke können Sie auf Onlineplattformen wie Vinted (ehemals Kleiderkreisel) oder eBay Kleinanzeigen verkaufen. Alternativ sind auch lokale Flohmärkte eine gute Möglichkeit. Wer den sozialen Austausch sucht, kann zudem nach Kleidertauschpartys Ausschau halten, bei denen die eigenen Kleidungsstücke gegen andere gebrauchte Kleider getauscht werden können.

Nicht zuletzt sollten Sie erwägen die gebrauchten Teile an wohltätige Organisationen wie dem Roten Kreuz oder Sozialkaufhäuser zu spenden. Des Weiteren kann man die Stapel an Kleidung auch zu Altkleidercontainern bringen oder an gute Freunde oder Verwandte verschenken. Im Hinblick auf das Thema Nachhaltigkeit sollte man es möglichst vermeiden, viele Klamotten wegzuwerfen, und dafür lieber viele weitergeben.

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