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Bundesweite Mitmachaktion

Stunde der Gartenvögel: Nabu ruft zum Vogelzählen auf

Eine Schafstelze (Motacilla flava) ist auf einem Ast zu sehen.

Es ist wieder soweit: Der Naturschutzbund (Nabu) zählt auf die Mithilfe der Bürgerinnen und Bürger beim Zählen von Vögeln in Gärten und Parks. Zusammen mit dem Landesbund für Vogelschutz (LBV) ruft er an diesem Wochenende bei der „Stunde der Gartenvögel“ auf. „Unsere bundesweite Vogelzählung ist ein schöner Anlass, sich mit der heimischen Natur zu befassen, die eigene Artenkenntnis zu erweitern und darüber hinaus Daten über den Zustand der Vogelwelt zu sammeln“, schreibt der Nabu online.

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„Je größer die Datenlage, desto besser die Einschätzung des Zustandes der Vogelpopulationen in unseren Siedlungen“, erklärte zudem der Sprecher des Nabu Niedersachsen, Matthias Freter, das Vorhaben. Ab diesem Freitag, 13. Mai, bis zum Sonntag, 15. Mai, kann dann jeder und jede eine Stunde lang zählen – egal ob im eigenen Garten, heimischen Park oder vor dem Zimmerfenster.

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Stunde der Gartenvögel soll Daten liefern

Notiert werden soll dabei immer die höchste Anzahl einer Vogelart, die man in diesem Zeitraum gleichzeitig erkennen kann. Sehen Zählerinnen und Zähler Amseln also mehrfach, aber immer nur zwei auf einmal, werden auch nur zwei notiert. Dadurch sollen Dopplungen verhindert werden. Dabei dürfen aber auch Vögel gezählt werden, die man lediglich hören kann. Wer sich unsicher ist, um welche Art es sich dann handelt, kann die Vogelwelt-App des Nabu zur Hilfe nehmen.

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Die Daten können dann bis zum 23. Mai per Post, telefonisch, online oder auch per App gemeldet werden. Der Nabu wertet diese Daten aus. Dadurch, dass es nun bereits die 18. Zählung ist, könne der Nabu bereits Trends bei den Beständen der einzelnen Arten erkennen, heißt es.

„Sorgenkinder“ und Gewinner des vergangenen Jahres

Im vergangenen Jahr meldeten laut dem Nabu mehr als 140.000 Teilnehmende etwa 3,1 Millionen Vögel aus mehr als 95.000 Gärten und Parks. Die „Sorgenkinder“ waren dabei Mauersegler, Mehlschwalbe, Zaunkönig, Hausrotschwanz und Mönchsgrasmücke, die „besorgniserregende Entwicklungen“ zeigten. Auch auf die Ergebnisse der Blaumeise wurde gespannt geschaut: Ein bakterieller Erreger führte im Frühjahr 2020 zu einem Massensterben der Vögel in vielen Teilen des Landes. Doch die Zahlen zeigten 2021 bereits eine erste Besserung. Als einer der Gewinner der vergangenen Zählung nannte der Nabu den Stieglitz.

RND/mr

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