Cristiano Ronaldo erfüllt unheilbar krankem Vierjährigen seinen größten Wunsch
Frankfurt/Main. Nach dem Elfmeterkrimi zwischen Portugal und Slowenien im Achtelfinale der Fußball-Europameisterschaft am Montagabend hat sich der portugiesische Superstar Cristiano Ronaldo Zeit für einen kleinen Fan aus Wetzlar genommen. In den Katakomben des Frankfurter Stadions wartete der vierjährige Awar auf den 39-Jährigen.
Der Junge ist unheilbar an Krebs erkrankt, wie der hessische Radiosender „hr3″, der das Treffen arrangierte, berichtete. Awar und seine Familie stammen demnach ursprünglich aus Syrien und hofften auf medizinische Hilfe in Deutschland. Doch der Krebs habe sich schon zu weit ausgebreitet – Awar habe wohl nur noch wenige Wochen zu leben, so der Radiosender.
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Zur vollständigen AnsichtRonaldo schreibt Autogramme für Awar
Nach dem erfolgreichen Elfmeterschießen für Portugal (3:0) war es dann so weit: Cristiano Ronaldo begrüßte Awar und seinen Vater in der Nacht zum Dienstag in den Gängen der Arena in Frankfurt. Sie stellten sich zu gemeinsamen Fotos auf. Zudem unterschrieb Ronaldo auf dem Trikot, der Kappe und dem Ball des Vierjährigen, berichtete „hr3″. Der Hessische Rundfunk teilte ein Foto auf der Plattform X, dass Ronaldo und Awar bei ihrem Treffen zeigt.
Zukunftsansage von Cristiano Ronaldo: „Ohne Zweifel meine letzte EM“
Cristiano Ronaldo hat nach dem hochemotionalen Erfolg Portugals im EM-Achtelfinale eine klare Aussage zu seiner Zukunft in der Nationalelf getroffen. Für den 39-Jährigen sei das laufende Turnier die letzte EM in seiner Karriere.
Ein „hr3″-Reporter, der Awar und dessen Vater am Montagabend begleitete, erzählte in der Radiosendung am Dienstagmorgen, dass die beiden sehr glücklich gewesen seien. „Vor allem, weil sein erster Wunsch nicht erfüllt werden konnte. Nämlich, dass er in die Schule gehen kann. Leider hat er dafür keine Zeit mehr.“ Nun durfte er Cristiano Ronaldo treffen und sich damit seinen größten Wunsch erfüllen.
Im Anschluss an das Treffen sei Awar sehr stolz gewesen und habe immer wieder auf Ronaldos Autogramme gezeigt. „Er wollte einfach nicht nach Hause fahren“, so der Reporter.
RND/nis