Kurseinbruch um 14 Prozent

Starbucks-Aktie stürzt ab – Chefs bleiben trotzdem optimistisch

Eine Reklametafel mit dem Logo der Kaffeehauskette „Starbucks“.

Starbucks hat im zweiten Quartal 2024 8,6 Milliarden Dollar umgesetzt. Im gleichen Zeitraum im Vorjahr hatte die Kaffeekette 8,7 Milliarden Dollar (ca. 8 Milliarden Euro) Umsatz. Auf den ersten Blick ist das kein gravierender Umsatzrückgang. Das Problem: Analysten hatten 9,12 Milliarden Dollar Umsatz erwartet. In der Folge stürzte Aktie um 14 Prozent ab. War sie am Dienstag noch um die 82 Euro wert, kostete sie am Donnerstag nur noch circa 70 Euro.

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Im selben Quartal eröffnete Starbucks aber auch 364 neue Filialen. Das Unternehmen hat 38.000 Filialen in 70 Ländern, fast die Hälfte davon in den USA. Im letzten Jahr galt Starbucks als wertvollste Fastfood-Marke nach McDonalds. Deshalb ist Starbucks-Chef Laxman Narasimhan (56) zuversichtlich: „Das Quartal hat unsere Erwartungen nicht erfüllt, aber wir verstehen die spezifischen Herausforderungen und Chancen, die unmittelbar vor uns liegen. Wir haben einen klaren Plan, den wir umsetzen wollen, und die gesamte Organisation ist darauf eingestellt.“

Service soll schneller werden

Er fügte im Quartalsbericht des Unternehmens hinzu: „In einem äußerst schwierigen Umfeld spiegeln die Ergebnisse dieses Quartals nicht die Stärke unserer Marke, unsere Fähigkeiten oder die vor uns liegenden Möglichkeiten wider.“ Auch Finanzchefin gibt sich Rachel Ruggeri einsichtig: „Obwohl es ein schwieriges Quartal war, haben wir aus unserer eigenen unterdurchschnittlichen Leistung gelernt.“

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Er will den Service in den Morgenstunden beschleunigen. Vor allem bei Vorab-Bestellungen per App sei es wegen zu langer Wartezeiten zu vielen Bestell-Abbrüchen gekommen. Außerdem soll das Speisen- und Getränkeangebot erweitert werden.

RND/sth

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