Sanierung

Reibitzer Gemeinschaftshaus wird rechtzeitig zum Straßenfest fertig

Das Reibitzer Dorfgemeinschaftshaus soll rechtzeitig bis zum Straßenfest im August fertig saniert sein.

Reibitz. Was tut sich an der Reibitzer Begegnungsstätte, die derzeit saniert wird? Ist das Projekt rechtzeitig zum Straßenfest, das diesmal am 18. August gefeiert werden soll, abgeschlossen? Zwei Fest-Organisatorinnen, fragten jetzt im Gemeinderat nach. Bürgermeister Gerd Wohlschläger (CDU) konnte beruhigen: Die Fliesenlegerarbeiten sollen bis Mittwoch fertig werden, Fußbodenleger bis zum Freitag. Eine Woche später sollen dann alle Türen eingebaut sein. Die Küchenbauer wiederum sind für den 17./18. Juli avisiert. „Wir planen, den angekündigten Fertigstellungstermin im Juli zu halten. Allerdings, wie schon gesagt, ohne die Außenanlagen“, erklärte Wohlschläger.

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Erster Anstrich

Am gestrigen Freitag herrschte zwar Ruhe auf der Baustelle. Doch die Gerätschaften der Maler waren zu sichten. Den ersten Anstrich in den Räumen hatten sie bereits aufgetragen. Die anderen Gewerke werden folgen, war im Bauamt zu erfahren. In den vergangenen Monaten hat das Haus auch sein Äußeres verändert. Wärmedämmung und ein Anstrich in lichtem Gelb wurden angebracht. Außerdem hat die Begegnungsstätte nun einen neu angelegten behindertengerechten Zugang.

Kein anderer Fest-Ort

Die Küche, die Sanitärräume und auch der sogenannte Rentnerraum, sollen rechtzeitig zum Straßenfest zur Verfügung stehen. Ein Problem kam in der Gemeinderatssitzung doch noch zur Sprache: Die Feuerwehr will beim Fest diesmal nicht mitmachen. Sie nutzt ebenfalls Räume im Dorfgemeinschaftshaus. Und befürchtet, dass sie diese bis dahin nicht eingeräumt hat. „Deshalb wollen sie das Fest an den Seehof verlegen. Aber da kriegt man die Rentner nicht raus. Und es ist ein Straßenfest und das soll es auch bleiben“, stellten die Reibitzerinnen fest. „Es wäre sinnvoll, sich abzustimmen“, empfahl Wohlschläger. „Aus baulicher Sicht steht jedenfalls nichts im Wege, das Fest an gewohnter Stelle zu feiern.“

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Vitale Ortskerne

Die Gemeinde lässt das Gebäude, das noch das Flair vergangener Jahrzehnte und eine schlechte Energiebilanz auswies, nahezu komplett erneuern. Denn in den Jahren zuvor war nur repariert worden, was nötig war. Das Projekt kostet zirka 230 000 Euro. 172 000 Euro sind Fördermittel. Die passende Unterstützung kommt aus dem Programm „Vitale Dorfkerne und Ortskerne im ländlichen Raum“. Das Fest in der Kirchstraße steigt jeweils an einem August-Sonnabend.

Von Heike Liesaus

LVZ

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