Klimaprotest: Extinction Rebellion plant “zivilen Ungehorsam” in 45 Städten

Aktivistinnen und Aktivisten von Extinction Rebellion (XR) haben Teile des Wassers in der Spree im Berliner Regierungsviertel bei der Aktion «Kohle vergiftet» mit dem Farbstoff Uranin giftgrün gefärbt.

Berlin. In rund 45 Städten in Deutschland wollen die Umweltaktivisten von Extinction Rebellion bis zum 21. Juni mit Protestaktionen für mehr Klimaschutz kämpfen. Geplant seien auch Aktionen des "zivilen Ungehorsams", sagten Vertreter von Extinction Rebellion am Freitag bei der Vorstellung der Protestwoche mit dem Titel "Rebellion Wave". Wegen der Corona-Pandemie habe man allerdings die Planungen geändert. "Es wird diesmal keine Straßenblockaden mit Tausenden Menschen geben", sagte Sprecherin Annemarie Botzki. Als Beispiel für Städte nannte sie Berlin, Hamburg, München, Dresden, Leipzig und Göttingen. "Wir brauchen eine Neuausrichtung der Politik und ein klares Bekenntnis zum Wandel."

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Giftgrünes Wasser

Bereits am Donnerstag hatten Mitglieder von Extinction Rebellion das Wasser der Spree im Berliner Regierungsviertel und in Zerre in der Lausitz sowie die Rur im nordrhein-westfälischen Düren grün gefärbt. Das sollte ein Zeichen gegen die Verschmutzung von Flüssen durch den Kohleabbau sein.

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Extinction Rebellion trat zuletzt immer wieder mit aufsehenerregenden Aktionen in Erscheinung. In Berlin hatten sich Anfang Oktober mehrere Tausend Menschen an einer Aktionswoche mit sogenannten Flashmobs, Fahrraddemonstrationen sowie Brücken- und Straßenblockaden beteiligt.

RND/dpa

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