Leipziger können über Standorte für neue Trinkwasserbrunnen entscheiden
Leipzig. Knapp drei Wochen lang können Leipzigerinnen und Leipziger über neue Standorte für Trinkwasserbrunnen abstimmen. Bis zum 21. März läuft auf der Internetseite der Wasserwerke das Online-Voting.
Zum Weltwassertag am 22. März sollen die Ergebnisse der Abstimmung öffentlich gemacht werden. In der Online-Abstimmung können zudem für das kommende Jahr Vorschläge für einen neuen Standort eingereicht werden.
Sechs Optionen für neuen Trinkwasserbrunnen in Leipzig
Zur Abstimmung stehen folgende Standorte:
- • Auensee/Gustav-Esche-Straße
- • Goethe-Platz/Alt-West
- • Nordplatz/Höhe Michaeliskirche
- • Rabet/Ende Konradstraße
- • Volkshain Stünz/Theodor-Neubauer-Straße
- • Alexis-Schumann-Platz/Karl-Liebknecht-Straße
Leipziger Wasserwerke berücksichtigen Stadtplanung
Auch die diesjährigen Vorschläge wurden von Leipzigerinnen und Leipzigern in den vergangenen Jahren gemacht. Die Entscheidung für einen möglichen Standort hänge dabei von zwei Aspekten ab, sagt der Technische Geschäftsführer der Wasserwerke, Dr. Ulrich Meyer. Zum einen müsse das Trinkwassernetz in der Gegend überhaupt die Möglichkeit bieten, einen neuen Brunnen daran anzuschließen. „Darüber hinaus haben wir uns auch mit der Stadt Leipzig beraten, um stadtplanerische Aspekte wie etwa neue Spielplätze oder stark frequentierte Standorte zu berücksichtigen.“
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Zur vollständigen AnsichtDie Leipziger Trinkbrunnen sind direkt an das Leitungsnetz angeschlossen. Sie sind zwischen April und Oktober in Benutzung, um im Sommer für Erfrischung zu sorgen und im Winter ein Einfrieren zu verhindern. Die Wasserqualität wird durch regelmäßige Wartungen der Brunnen sichergestellt. Durch die stete Wasserentnahme erleichtern die Brunnen als positiven Nebeneffekt den Betrieb des Leipziger Trinkwassernetzwerks.
LVZ