U-Haft

Einbruchserie in Leipzig: Polizei bringt drei Verdächtige ins Gefängnis

Nach einer Einbruchserie in Leipzig sind nun drei mutmaßliche Täter in Untersuchungshaft gekommen.

Leipzig. Nach einer Einbruchsserie Anfang Juli in Leipzig sind drei Personen in Untersuchungshaft gekommen. Laut Polizei werden die Männer verdächtigt, zwischen dem 2. und 4. Juli insgesamt sechs Einbrüche begangen zu haben. Derzeit sei unklar, ob weitere Personen beteiligt gewesen sind. Die Polizei ermittelt weiter.

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Polizei Leipzig durchsucht Wohnungen von drei Tatverdächtigen

Die bisherigen Verdächtigen – ein 27-Jähriger, ein 29-Jähriger sowie ein 38-Jähriger – konnten am 4. Juli auf frischer Tat ertappt werden. In einer Gaststätte in der Leipziger Südvorstadt war ein Fenster aufgehebelt und ein Spielautomat aufgebrochen worden. Die Beamten fanden die mutmaßlichen Täter am Tatort. Den Angaben nach waren die Männer erst wenige Monate zuvor aus der Haft entlassen worden.

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Gegen die drei Verdächtigen wird nun wegen fünf weiterer Einbrüche ermittelt. Betroffen waren in diesen Fällen zwei Gaststätten, ein Post- und Lottoladen, ein Reisebüro sowie eine Kunstwerkstatt. Bei letzterem Vorfall sollen die Beschuldigten einen ungefähr 200 Kilogramm schweren Tresor gestohlen haben. Die genannten Einbrüche fanden vorwiegend im Südwesten der Stadt statt; zwei außerdem im Leipziger Osten. Bei den Ermittlungen haben die Polizisten zuletzt auch die Wohnungen der Verdächtigten durchsucht und „umfangreiche Beweismittel“ sichergestellt.

Weitere Einbruchserie Anfang des Jahres: 22-Jähriger in U-Haft

Wegen einer weiteren Einbruchserie im Leipziger Norden und Westen Anfang des Jahres ermittelt die Polizei derzeit außerdem gegen einen 22-Jährigen. Er befindet sich bereits seit dem 9. März in Untersuchungshaft. Nach seiner Festnahme hat es laut Polizei weitere Einbrüche gegeben, die der Vorgehensweise des Verdächtigen ähnelten. Derzeit gebe es jedoch keine Anhaltspunkte für einen Zusammenhang zwischen den Taten. Auch hier ermitteln die Beamten weiter und haben eigenen Angaben zufolge mehrere Verdächtige im Fokus.

LVZ

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